231 Log 241204-250603
Forschungsfenster V_Feedbacks

  • Kommentare 250331Muda
    Lass andere sagen, was künstl. Foschungs ist und was nicht
    → Selbstzensur…
    Wann hast du aufgegeben gegen Scoring zu sein?
    → Gar nichtAndrea
    Scoring, steht das für Score schreiben/aufzeichnen oder steht es für die Umsetzung des Scores?
  • score erstellen oder umsetzen?
  • Score = Aufzeichnung, Verschriftlichung
  • Scoring = Umsetzung
    → so geht das nicht, sowohl das eine wie das andereC
    Raum wechseln für Perf.
    Die Scores zeigen und nicht herumreichen, wird unruhig
    viel Arbeit, grosses Programm – abgespult
    Perf. von [ort] – mehr auf den Punkt, warum?

 


Feedback CC
Perf

  • Frage: Vortrag und Perf in verschiedenen Räumen?
  • Vortrag war lang (1Stunde)
  • mehr Bewegung! Leute nicht sitzen lassen für Perf, das war grundsätzlich nicht ideal, wie vor einer Bühne zu sitzen
  • Eine grundsätzliche Frage, die geht Perf mit dem Raum um?
  • Bestuhlung – eher nicht. Am Boden sitzen und in der Nähe sein (wie Luzern)
  • Frage ist eher der Übergang vom einen ins andere

Vortrag / Scores:

  • Gut, mit dem Material zu beginnen, dass alle sitzen weniger, alle um den Tisch versammeln
  • näher den Scores, die Scores herumreichen war nicht ideal
  • Wenn etwas auf einem Tisch präsentiert wird, wie wird das gezeigt?
  • Mit den wenigen Leuten um den Tisch herumzustehen wäre sehr wohl möglich gewesen

Schluss:

  • War gut, am Schluss die theoretischen Seiten vertiefen

Was ist ein Log?

  • Das wurde nicht gut erklärt, darum auch die Frage von Andrea
  • Die Logs sind wichtig – auch dazu könnte man Material mitbringen…
  • Der Zettelkasten wurde nicht gut erklärt
  • Liste als Struktur

zu privat?

  • Nein es war interessant
  • Alle etwas näher rücken?
  • Es war kaum lesbar, was gebeamt wurde
  • Zusammenfassungen waren wichtig, gut
  • Abkürzen mit den Beispielen

Rolle als Talkmasterin

  • interessant
  • lebendig
  • viel, aber ok

geschwätzig?
Nein, war es nicht

Perfs im Vergleich I-IV

  • nicht ganz konzentriert
  • Problem der Müdigkeit?
  • abgekürzte Version?
  • wichtig, dass das Gedicht vollständig ausgelegt wird, das ist wichtig!
  • Wellrock war diesbezüglich nicht konsequent und Basel auch nicht
  • Singen: wie sieht das Werkstück als Körper aus?
    wieviel Bewegung kommt dazu, Tanz, singen, POP
    in Basel besser als im Wellrock.
    Singen = das Werkstück in mir singt
    Werkstückt → zur Körperlichkeit finden

Was wurde nachher beim Essen besprochen?

  • Muda, es ist dein Ding, ob du es künstl. Forschung nennst oder nicht, es steht in deiner Macht. Sich nicht sich selbst draus halten, um der Kritik auszuweichen. Künstl. Forschung sucht Konsolidierung, was dazugehört und was nicht, nichts ist unumstösslich, sakrosankt
  • Andrea: scoring heisst einen Score machen oder einen Score ausführen?

250504 Feedback Andrea

  • Was bleibt
  • Zum Vortrag
  • Zur Perf
  • Zshang Perf_Lecture

nicht vergessen: Problem der Anonymisierung
Frage wie Namen im Logbuch auftauchen
AS, A, Andrea, Andrea S

Feedback Andrea

  • mit der Webseite verweilen – gut
  • Perf als Doku – live-Doku

Gertrude Stein:

Elke Erb

  • Sängerin kann dabei sein
  • obwohl ihr Interesse der Entstehung der Sounds gilt
  • Sängerin gelassen & lässig, bedeutend
  • Erinnerung an Giswil (Song)
  • der Körper schwingt mit (angenehm)

Nancy

  • geht in die Geräusche
  • auch im Gesicht
  • Nancy liegt darunter
  • liegt allem zum Grund
  • macht den Mund auf
  • und jetzt geht er weiter auf
  • Nancy hält die Fassade: Mischung v. reden und Gesicht

Christl

  • mit Fantasie begabt
  • deshalb muss nichts ausgeführt werden
  • es ist immer alles schon da
  • vertrauensvoll als Kuratorin
  • Wertschätzung des Prozesses

zB also die Produktionsseite und nicht das Werk
Zusammenhang Lecture-Perf

  • 2 Teile
  • Perf wird auch Teil der Webseite
  • wo ist das Tonband?
  • Txt → Linearität
  • Sprung?

 


Feedback Chris
Vortrag

  • freier, performativ, sich bewegen
  • heitere Bewegung
  • Freiheit im Forschungsfeld als Künstlerin
    eigene Forschung zu interpretieren
    auch räumlich
    spielerisch

Vgl. Cs Erfahrung als Kuratorin im Kasko

  • Helga Broll
  • wann Kasko überhandnimmt, sich reingepresst fühlen
  • Ambivalenz
  • „Theorieachsen“ – Ute Holl schafft den ganzen Diskurs, als Grundlage – Diskurs ist Echo, Diskurs im Hintergrund, versiert, die eigenen Grenzen kennen
  • Erfahrung und Gelassenheit
  • Diverse Interessensgebiete, wissenschaftskritische Arbeit
  • Melancholie der Ausdünnung des Wissensfeldes
  • Verdinglichung ← → Leben

Fazit: kleine Melancholie der Ausdehnung des Wissensfeldes

Perf
aus dem was sich so zuträgt
Elke Erb

  • Schub(?) mit der Vorlage von EE mit KI
  • eigenes Schreiben ausprobieren

Durban

  • Künstlerinnen Buch
  • eine Liste von Eigenschaften & Verfahrensweisen
  •  Merkzeichen Komplex: Künstlerin als Textform(?)

Fazit: Crossmapping, zwei verschiedene Felder zusammenzuführen

 


Fotos und Videos im Archiv

Small Inner Spaces VIII
to jest moja apteca
Mazovian Museum, Płock, Polen
19. Juli 2023

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ablauf
I Backstage

Stuhl zur Seite der Bühne
Plastiktasche zerknüllt, warten
Hosentasche mit Bluetooth Lautsprecher (on, ppp/Handy on)

II Auftritt
schräg, Mitte der Bühne, sich zum Publ. drehen

die Stöckelschuhe ausziehen, akurat schräg zum Bühnenrand platzieren

III Small Elevation

auf die Zehen stehen, wird der Atem hörbar
berühren hingegen die Fersen den Boden: Stille
Augen auf den Boden richten (stabiler Zehentand)

IV Schwebung
re Hand von Plastiksack lösen
langsam fallen lassen
mit einem zweiten Impuls Hand in Hosentasche (Steuerung des Vol)
Schwebung (Sinuston) abhängig von Raumakustik

V Taschen-Lunge
Übergang zu Stimme, kurz nach der Vorgabe der Geräusche der Plastiktasche
Tasche auf Boden stossen, bläht sich, dumpf wie eine Bassdrum

VI Megaphon

VII Apteca
Bühnenrand (sitzend): Apteca und Megaphon mit Loop
Lipsink der Polnischen Sätze/Audioscoring

VII Gespenst

Material:
Body, schwarze Hose, grüne Stöckelschuhe mit grauem Gaffertape geflickt, rot-blau-weiss gemusterte Tragtasche

Bluetoothlautsprecher (JBL Go 3), Smartphone (sweep), Megaphon, Schalldämpfer, Loop mit es1↓
K7 Gerät und K7 mit F↑, K7 präp. als Gespenst (kurze Beine)
Smartphone = Apteca (18 Sätze Polnisch, Sweep – on, mute, damit JBLautsprechern nicht ausschaltet)
Papier mit den Sätzen und Brille, kleiner Schraubenzieher und Pinzette (für Gespenst), Mikrophon und Mikständer für die stumme Ansprache des Gespensts

Dauer: 26`

 

Lipsink
Mit Small Inner Spaces VIII wird Audioscoring um eine Variante reicher: die Stimme der Übersetzungsapplication spricht vor und mit Lipsink wird daraus eine Ansprache auf Polnisch. Es werden 18 polnische Sätze nachgesprochen. Versuche akurater sprachlichen Artikulationen, feinhörig, jede Abweichung stört.

To jest moja apteca_Lipsink
Small Inner Spaces VIII
Auditorium, Mazovian Museum, Płock
19. Juli 2023

 

International Performance Art_Mazovian Museum, Płock, Polen_Programm_S.1
International Performance Art_Mazovian Museum, Płock, Polen_Programm_S.2
International Performance Art_Mazovian Museum, Płock, Polen_Programm_S.3
International Performance Art_Mazovian Museum, Płock, Polen_Programm_S.4
International Performance Art_Mazovian Museum, Płock, Polen_Programm_S.5
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031 Log 221210 La Mémoire_close listening

Freihandbibliotheken (IRCAM, Bibl. Kandinsky, Oudin)
den Bestand durchkämmen und abzuschweifen mit System

Recherche in der Bibliothèque national de France BnF
unheimlich verwechsle la mémoire von Wolman mit Audioscoring von mir
Ws. konzeptueller Umgang mit Bandmaterial, keine Nachbearbeitung.
die Aufnahmen dokumentieren (vermeintlich) den exakten Verlauf und Dauer kein x-beliebig editiertes Resultat einer Aufnahmesession
kommt dazu, dass das close listening (Mikrophon Platzierung) die Nähe der Lippen (Speichel) hörbar werden lässt. Während eine filmische Dokumentation Equipment, Studiodesign, Mode, Schnurrbart, Gesten einfängt, vermittelt der Audiotrack La mémoire ein ortloses Ereignis, eine ominöse „Präsenz“ von W. im Hier und Jetzt der BnF. Wolman, der scheinbar hinter meinem Rücken hier im Chaussez Jardin der BnF agiert. Wolman „aktualisiert“: JETZT!
durch eine Videodokumentation würden (nostalgisch?) die 60ger Jahre (50ger) wieder auferstehen : den gutsitzenden Zweiteiler, das glatt gekämmte Haar
dagegen vermittelt das Audio-Archiv die körperliche Präsenz von W. ohne Kellergewölbe, ohne Nachtclub, ohne Assoziationen zu einem Jahrzehnt (Mode), unmittelbar Stimme und Körper.

Lieu de Recherche BnF_1
Lieu de Recherche BnF_2

Andrea: man muss mehr für die Rezeption tun?
Audio tut mehr und es tut es im Heute.

 

 

 

 

 

021 Log 221130 Carla Lonzi_Audioscoring

Dokumentarische Praktiken ausgehen von Stimmaufnahmen

  • Carla Lonzi: Autoritratto, De Donato Editore, Bari, 1969
    Brossura editoriale, cm. 18,2 x 11,2, pagine 401
    Autoritratto è un montaggio di colloqui registrati  da Carla Lonzi tra il 1962 e il 1969 con quattordici artisti: Carla Accardi, Getulio Alviani, Enrico Castellani, Pietro Consagra, Luciano Fabro, Lucio Fontana, Jannis Kounellis, Salvatore Nigro, Giulio Paolini, Pino Pascali, Mimmo Rotella, Salvatore Scarpitta, Giulio Turcato, Cy Twombly.
    Prima edizione
  • Konzil von Chris Regen und Andrea Saemann
  • Margrit Schenker : Anekdotisch, Ausdrücke für Oliveros Spiel
    Interview mit Margrit Schenker

Urheberrechtsprobleme Audioscoring
Un algorhythymus fait une soustraction de la voix de Wolman et de ma voix: le mieux que je fais le moins qu’on entend.

Sweetness of becoming one again

004 Log 221104 Notizen mit Andrea Saemann und Chris Regn
ZOOM
Protokoll → Andrea
Perf Saga → Vorbild Interviewführung
Kamera = stabil
Ulrike Rosenbach und Monika Günther: die ersten Gespräche in Vorbereitung für die Interviews in den USA

Andrea

  • Écoutes als Recording?
  • Écoutes als Konzert zB. John Cage → 4 :33 «akustische Welt» als Rahmung, wie wird Ecoutes gerahmt?
  • Mik → Verbindung zum Körper
  • Écoutes: Schwingung (neue Disziplin, was kommt an/berührt/resultiert/versetzt in Schwinung ?

 

 

 

 

Small Inner Spaces V
Uncanny Silences – Performative Mutness
selon Gina Pane
Action Autoportrait(s), mise en condition / contraction / rejet,
11. janvier 1973

Symposium:
Le son dans l‘art performance – une épistémologie Intermédia
[Pleine association en mode composé*]
Musée des beaux arts & d`archéologie, Besançon

6. April 2022

 

 

 

 

 

Material:
Teil I Powerpoint Präsentation, Textkarten
Teil II, Spotlicht, Notenständer, Score, Streichhölzer
Dauer: 30‘

 

Uncanny Silences – Performative Muteness focuses on a voice that cannot be heard because it is held back, suppressed. A voice that evokes an uncanny silence. A performative muteness, a silence that can be felt, a physical silence, an audible absence that makes all the sounds stand out all the more.
At the center of Small Inner Spaces V is the performance „mise en condition“, „the conditioning“ from January 11th, 1973 by Gina Pane, the French born performance artist who lived and worked in Paris and was a member of the 1970s Body Art movement „Art corporel“. The following description of „the conditioning“ commenting on the series of photographs of the performance underlines the silence in which the action took place, highlighting the spreading of the muteness: “In The Conditioning Pane enters a room with a metal bedframe positioned over two rows of burning candles. She lies fully clothed atop the frame and does not move or speak.“ The photographs documenting the performance at the Rodolphe Stadler Gallery in Paris built the basis of Small Inner Spaces V.


Performance Score

Schürch_2022_Small Inner Spaces_V Partitur Querformat_S1
Schürch_2022_Small Inner Spaces_V Partitur Querformat_S2
Schürch_2022_Small Inner Spaces_V Partitur Querformat_S3
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